Greifensee
Ein schilfgesäumter See im Zürcher Hinterland, seit 1941 geschützt und von einem achtzehn Kilometer langen Weg umrundet.
Der Greifensee ist der zweitgrösste ganz im Kanton Zürich liegende See und derjenige, der gerettet wurde: Vorschläge, ihn für Ackerland trockenzulegen, wurden abgewehrt, und er ist seit 1941 geschützt, mit den Schilfgürteln und Nasswiesen ringsum als Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Dieser Schutz ist der Grund, warum das Ufer nicht so bebaut ist wie jenes des Zürichsees. Der Rundweg misst etwa achtzehn Kilometer, eben und meist unmittelbar am Wasser, beliebt bei Laufenden und Radfahrenden aus der Stadt. Die Vogelwelt ist die Substanz des Ortes - Reiher, Taucher, Rohrsänger und grosse Zahlen von Wintervögeln - und es gibt Verstecke. Das kleine mittelalterliche Städtchen Greifensee mit seiner Burg und Kirche liegt am Nordende.
Was du tatsächlich siehst
- Schilfgürtel unter nationalem Schutz - das vor der Trockenlegung gerettete Feuchtgebiet.
- Eine ebene 18-Kilometer-Runde - den Uferweg rundherum.
- Vogelverstecke - Reiher, Taucher und starke Wintervogelbestände.
- Das Städtchen Greifensee und seine Burg - den mittelalterlichen Kern am Nordende.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; Winter für die Wasservögel. Ein Tag für die Runde.
Ehrliche Erwartungen
Es ist ein See am Stadtrand, und der Weg ist an Wochenenden voller Laufender und Radfahrender. Wegen des Reservats ist ein Grossteil des Ufers nicht begehbar. Gebadet wird in den Badis, nicht überall. Berge gibt es hier keine.
In der Nähe
Uster liegt am Ufer; Zürich eine kurze Bahnfahrt westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.