Göscheneralpsee
Ein Stausee unter den Dammastockgletschern, über eine schmale Strasse oberhalb der Gotthardroute erreicht.
Der Göscheneralpsee liegt auf etwa siebzehnhundertneunzig Metern hinter einem 1960 vollendeten Steinschüttdamm, einem der grossen alpinen Wasserkraftwerke der Nachkriegszeit, und er überflutete die Alpweiden, die dem Tal seinen Namen gaben. Dahinter steigt der Boden zum Dammastock und zum Dammagletscher, und der Talschluss ist ein klassisches Gletschervorfeld: kahler Fels, Moräne und Pionierpflanzen, die Boden besiedeln, den das Eis innerhalb von Menschengedenken verliess. Ein Weg umrundet den See in etwa drei Stunden auf der Ebene, und die Chelenalphütte und die Dammahütte werden von hier erreicht. Der Gegensatz zum Tal darunter ist abrupt - Göschenen liegt am Mund des Gotthard-Eisenbahntunnels, mit Autobahnverkehr darüber.
Was du tatsächlich siehst
- Einen Steinschüttdamm von 1960 - das Werk, das die alten Alpweiden überflutete.
- Ein Gletschervorfeld - Moräne und kahlen Fels, den das Eis kürzlich verliess.
- Eine dreistündige Seerunde - ebenes Gehen mit dem Dammastock voraus.
- Hüttenzugänge - die Routen zur Chelenalp und zur Damma, am Wasser beginnend.
Wann du hinfahren solltest
Ende Juni bis Oktober. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Zufahrtsstrasse ist schmal mit Ausweichstellen und schliesst über den Winter. Die Absenkung des Speichers legt spät in der Saison kahle Ufer frei. Es gibt ein Restaurant und sonst wenig. Am Talschluss schlägt das Wetter schnell um.
In der Nähe
Göschenen und die Schöllenenschlucht liegen darunter; Andermatt die Reuss hinauf.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.