Gasterntal
Ein Gletschertrog hinter Kandersteg, erreicht über eine einspurige Felsstrasse, die im getakteten Wechselbetrieb läuft.
Das Gasterntal zieht von Kandersteg nach Osten zwischen Wänden, die weit über tausend Meter aufsteigen, mit einem Boden aus verzweigtem Gletscherfluss und Blockfeldern und am Talschluss vom Kanderfirn geschlossen. Der Zugang gehört dazu: Die Strasse wurde in die Schluchtwand geschlagen, ist einspurig mit Felsüberhängen und läuft im getakteten Wechselbetrieb, sodass der Verkehr in einem festen Fenster hinauf- und im nächsten hinunterfährt - verpasst man es, wartet man. Jenseits des Weilers Selden gibt es keine Strasse mehr, nur Wege weiter Richtung Lötschen- und Muttenhornpass. Der Lötschbergtunnel verläuft tief unter dem Tal. Eine dauerhafte Winterbevölkerung gibt es nicht, und die wenigen Gasthäuser schliessen mit der Strasse.
Was du tatsächlich siehst
- Eine getaktete einspurige Schluchtstrasse - Verkehr, der nach Fahrplan die Richtung wechselt.
- Einen Gletschertrog - verzweigten Fluss und Blockfelder unter tausend Meter hohen Wänden.
- Den Kanderfirn am Talschluss - den Gletscher, der das Tal schliesst.
- Nur saisonale Bewohnung - Gasthäuser und Hütten, die mit der Strasse schliessen.
Wann du hinfahren solltest
Ende Juni bis Anfang Oktober. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Zufahrtsstrasse ist wirklich schmal mit Abstürzen und nichts für nervöse Fahrer; das Postauto ist die ruhigere Wahl. Im Winter ist alles geschlossen, und das Tal ist lawinengefährdet. Die Ausstattung sind zwei oder drei Gasthäuser und sonst nichts. Am Talschluss schlägt das Wetter schnell um.
In der Nähe
Kandersteg und der Oeschinensee liegen darunter; der Blausee weiter unten im Haupttal.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.