Ermitage Arlesheim
Der grösste englische Landschaftsgarten der Schweiz, 1785 angelegt, mit Grotten, Ruinen und gewundenem Wasser.
Die Ermitage wurde ab 1785 von Balbina von Andlau und ihrem Cousin Heinrich von Ligertz in der empfindsamen englischen Art angelegt, in einem bewaldeten Kalksteintal, dessen natürliche Höhlen, Quellen und Felsen genau zur Mode des Pittoresken passten. Wege winden sich zwischen Grotten, einer Einsiedelei, künstlichen Ruinen, Teichen und Aussichtspunkten, so angeordnet, dass sich die Szenen nacheinander offenbaren statt auf einmal. Französische Revolutionstruppen verwüsteten sie 1793, und ab 1808 wurde sie wieder aufgebaut. Die Ruinen der Burg Birseck stehen auf dem Fels darüber und gehören zur Komposition. Sie ist seit Langem öffentlich zugänglich und bleibt frei, was für einen Garten dieser Grösse ungewöhnlich ist.
Was du tatsächlich siehst
- Den grössten englischen Garten der Schweiz - ab 1785 in einem Kalksteintal angelegt.
- Grotten, Teiche und Staffagebauten - Szenen, die sich entlang der Wege nacheinander offenbaren.
- Die Ruinen der Burg Birseck - den mittelalterlichen Fels darüber, in den Entwurf aufgenommen.
- Freien Eintritt - ungewöhnlich für einen Landschaftsgarten dieser Grösse.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober für die Bepflanzung; ganzjährig offen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Wege sind in den oberen Abschnitten steil und wurzelig. Nach Regen kann es schlammig sein. Der Garten ist eine gestaltete Landschaft statt einer Blumenschau - rechne mit Bäumen, Fels und Wasser. An Wochenenden kommen Basler Familien.
In der Nähe
Der Arlesheimer Dom steht im Dorf; Basel liegt eine kurze Tramfahrt nördlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.