Engstligenfälle
Ein zweistufiger Fall von etwa sechshundert Metern unterhalb von Adelboden, mit einer Seilbahn zur Alp, die ihn speist.
Die Engstligenfälle stürzen in zwei Stufen die Steilstufe am Ende des Engstligentals hinab, und der Gesamtfall beträgt rund sechshundert Meter, was sie nach Gesamtabsturz zu den höchsten der Schweiz zählt - die einzelnen Stufen sind weit kürzer, als diese Zahl vermuten lässt, und das Wasser breitet sich über den Fels aus, statt frei zu fallen. Gespeist werden sie von der Engstligenalp darüber, einer weiten Hochebene von etwa sechs Quadratkilometern, und das ganze Becken ist geschützt. Eine Seilbahn steigt neben den Fällen zur Alp; der Wanderweg hinauf ist steil und dauert ein paar Stunden. Im Frühsommer lässt die Schmelze die Fälle donnern; im Herbst sind sie weit stiller.
Was du tatsächlich siehst
- Einen zweistufigen Fall von etwa 600 Metern - nach Gesamtabsturz unter den höchsten des Landes.
- Die Engstligenalp darüber - eine weite Hochebene, die das Wasser speist.
- Eine Seilbahn neben dem Fall - die Alternative zu einem steilen Zweistundenaufstieg.
- Den Zeitpunkt der Schmelze - laut im Juni, dünn im Herbst.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; Juni für die stärkste Wasserführung. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Zahl des Gesamtabsturzes schmeichelt dem Anblick: Das Wasser verteilt sich über den Fels statt in einem einzigen Sturz. Die Wasserführung ist spät in der Saison bescheiden. Der Weg hinauf ist steil und in der Gischt rutschig. Die Seilbahn hat begrenzte Zeiten.
In der Nähe
Adelboden liegt talaufwärts; Lenk und das Simmental jenseits des Grats.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.